
Der mit 2.500 EUR dotierte Tilly Edinger-Preis richtet sich an junge Nachwuchswissenschaftler unter 35 Jahren und wird für besondere Forschungsleistungen innerhalb der Paläontologie und verwandter Wissenschaften vergeben.
Der Preis wird seit 2004 vergeben. Bei der Auswahl des Preisträgers stehen Interdiszplinarität, Innovation und Methodenvielfalt des Nachwuchswissenschaftlers und der eingereichten Arbeit im Vordergrund.
Die Paläontologische Gesellschaft möchte mit dem Preis, allen Sparzwängen zum Trotz, Zeichen setzen, die Motivation und Arbeit junger Forscherinnen und Forscher in der Paläontologie zu fördern.
Mit Preis möchte die Gesellschaft zu dem an die Palontologin Tilly Edinger (1897 - 1967) erinnern, die als erste promovierte Paläontologin den Forschungszweig der vergleichenden Paläoneurologie begründet hat.
Tilly Edinger

Tilly Edinger (1897 bis 1967) verkörperte die Tugenden, die den nach ihr benannten Preis charakterisieren: wissenschaftliches Interesse, den Mut, Neuland zu betreten und die Beharrlichkeit, sich (wissenschaftliche) Ziele zu setzen und sie auch zu erreichen. Tilly Edinger, Begründerin der Paläoneurologie und international hoch geachtete Wissenschaftlerin, musste Deutschland nach 1933 verlassen und fand in den USA eine neue Heimat. Trotz der schlechten Erfahrungen, die sie in Deutschland gemacht hatte, setzte sie sich nach dem zweiten Weltkrieg mit ihrer ganzen Persönlichkeit dafür ein, den deutschen Paläontologen wieder Anerkennung zu verschaffen.
Träger des Tilly Edinger-Preises
2012 | Katharina Anna Bastel (Wiener Neustadt) |
Julia Ann Schultz (Bonn) | |
2009 | Joachim Haug (Ulm): |
2007 | Daniele Schwarz-Wings (Basel): & Matthias López Correa (Erlangen): |
2006 | Klaus Wolkenstein (Heidelberg): |
2005 | Max Wisshak (Erlangen): |
2004 | Oliver Wings (Hannover): |

